Die Wahrheit wird euch frei machen (Johannes 8,32)

Konflikte, Belastungen, Probleme und Krankheiten mit psychotherapeutischen Mitteln vermeiden, erkennen, bessern und heilen: Das ist unser Ziel. Denn unser methodischer Ausgangspunkt ist die Psychotherapie. Dabei haben wir vielfältige, neue und bewährte Methoden gelernt, meist auch in der Selbsterfahrung. Wir setzen sie in der Praxis ein und reflektieren diesen Einsatz in regelmäßiger Intervision und Supervision. So übernehmen wir unseren Teil der Verantwortung. Doch es ist wichtig, dass Patienten und Ratsuchende im Rahmen ihrer Möglichkeiten Eigenverantwortung übernehmen - insbesondere durch Ehrlichkeit gegenüber sich selbst.

Offenheit

Wir können auf Wunsch auch mit Methoden der christlichen Seelsorge und Lebensberatung arbeiten. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft von Ratsuchenden und Patienten, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.Denn unser persönlicher Ausgangspunkt ist das christliche Welt- und Menschenbild und wir sind als Diplom-Religionspädagogin (FH) und als Diplom-Theologe ausgebildet. Aber wir setzen nur dann Methoden einer christlichen Seelsorge ein, wenn es gewünscht ist. Eine christliche Glaubensüberzeugung oder eine bestimmte Gemeinde- oder Konfessionszugehörigkeit der Ratsuchenden oder Patienten ist keine Voraussetzung für diese Arbeit. Auf den Einsatz esoterischer oder interreligiöser Elemente verzichten wir ebenso wie auf die Nutzung anonymer 'kosmischer Mächte' oder 'allumfassender Energien'. Dies widerspricht sowohl unserem psychotherapeutischen Konzept als auch unserer eigenen Überzeugung über hilfreiche Wege.

Beratungsgespräche und psychotherapeutische Arbeit sind nur sinnvoll, wenn der Ratsuchende oder Patient diese selbst bejaht und dabei mitarbeitet.

Konflikte, Belastungen und psychische Krankheiten entstehen oft durch einen gestörten Selbstwert. Ein ehrlicher Umgang mit sich selbst ermöglicht ein gesundes Selbstbild und ein gleichwertiges Verhältnis zu anderen. Dies ist ein Schlüssel für neue Lebenswege.

Wir laden zur Offenheit ein. Doch eine solche Offenheit kann nur durch Vertrauen freiwillig entstehen. Sie dürfen uns deshalb alles mitteilen. Sie müssen aber nichts sagen, da dies ein wichtiger Selbstschutz sein kann. Davon ausgenommen sind medizinische Fakten sowie das Gespräch über eventuelle suizidale Gedanken und Absichten.